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Themen abseits von Gesundheitswissenschaft und Ray Peat

Ray Peat trifft Mainstream

Beitrag » 02.07.2013 21:00

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Blake
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Beitrag » 03.07.2013 08:14

Die Antworten sind schon sehr witzig.

Aber so richtig Peat isst er auch nicht. Es sieht etwas nach Low-Carb-Peat aus, wenn es sowas ĂĽberhaupt geben kann.

Er hat schreckliche Angst vor Kohlenhydraten. Leider hat er dabei wohl nicht beachtet, dass in seinen 2 Litern Milch allein schon fast 100 g Einfachzucker sind. :D

 Blake gefällt Mumpitz's Beitrag.
Mumpitz
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Beitrag » 03.07.2013 19:41

Mumpitz hat geschrieben:Er hat schreckliche Angst vor Kohlenhydraten. Leider hat er dabei wohl nicht beachtet, dass in seinen 2 Litern Milch allein schon fast 100 g Einfachzucker sind. :D


Lactose ist ein Disaccharid ;)
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tobieagle
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Beitrag » 03.07.2013 21:54

Ups. Zweifachzucker.
Danke tobieagle :nice:
Mumpitz
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Beitrag » 06.07.2013 23:38

Auf med1 gab es mal einen anderen Thread, in welchem jemand PUFA als ungesund darstellte - vermutlich von Peat inspiriert. Es wurde sogar kurz darüber diskutiert, es gab ihm aber natürlich Niemand Recht. Ich vermute, das sind Leute die gerne mal austesten möchten wie der Mainstream auf so etwas regiert oder kein geeignetes Forum fanden (jetzt gibt es ja eins :wink: ). Jemand (ich vermute mal Boykott) hatte die Reaktionen des Mainstreams hier mal ausprobiert. Ich habe für solche Aktionen keinen Nerv (mehr). Eine ehemalige Diskussion im Urgeschmack-Forum zwischen mir und Low-Carbern fanden einige zwar sehr interessant, jedoch wurde ich von einem Low-Carb Fanatiker, welcher versuchte jede Aussage von mir fälschlicherweise zu revidieren, gar als Troll etc. bezeichnet, woraufhin ich nach einigen Seiten dann ein Abschlusswort sprach. Seit dem hatte ich nicht mehr groß Lust auf Forendiskussionen. Ich bilde mich lieber selbst weiter und verweise Interessierte an meinen Blog weiter oder beantworte E-Mails wenn ich die Zeit dazu finde - das hat deutlich mehr Sinn. Wo kein Interesse oder noch wichtiger Verständnis und "autoritätskritische" Hinterfragung vorhanden ist, da ist keine fruchtbare Diskussion möglich.
"When people start thinking about the things in their life that can be changed, they are exercising aspects of their organism that had been atrophied by being in an authoritarian culture. Authoritarians talk about protocols, but the only valid protocol would be something like perceive, think, act." - Ray Peat
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Daniel
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Beitrag » 05.05.2014 08:54

http://www.sueddeutsche.de/news/leben/soziales-116-jaehrige-peruanerin-kassiert-erstmals-staatliche-rente-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-140504-99-00484

Das Geheimnis für ihr langes Leben liegt für Mendoza in ihrer Ernährung. "Ich habe immer Kartoffeln, Bohnen, Ziegenfleisch und Käse gegessen", erzählte sie. "Alles stammt von meinem Hof. Ich esse nichts aus der Dose oder der Tüte. Und ich trinke keine Limonade."

Bis auf das mit den Bohnen könnte man meinen sie hätte Peats Artikel gelesen :D
sprinter90
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Beitrag » 06.05.2014 12:52

Hoffen wir mal, dass ihr Ziegenfleisch auch Bindegewebe enthält ;)

Aber du hast Recht, Peat hält von (gut gekochten) Kartoffeln nicht viel weniger als von Milch:

“Two pounds of well-cooked mashed potato has the protein value similar to a liter of milk, about 33 grams of protein. A person would be able to live for a long time on two or three liters of either milk or 4-6 pounds of potatoes per day. The milk drinker would eventually need to supplement iron, the potato eaters would need to supplement vitamin A, possibly B12, but both of them are nearly perfect foods.” - Ray Peat
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Daniel
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Beitrag » 08.05.2014 12:13

Ja also ich nehme an wenn in solch einer Region eine Ziege geschlachtet wird, dann auch möglichst viel davon verwertet wird.
Interessantes Zitat!

Und gleich nochmal etwas das hier gut reinpasst:

3Sat 08.05.2014, 20.15 Uhr Gutes Salz, böses Salz

"Salz steckt überall in unserer Nahrung. Salz ist unverzichtbar für Leben und Gesundheit, er sorgt für die Regulierung des Wasserhaushalts und des Nervensystems. Aber der Geschmacksverstärker Salz gilt auch als gefährlich. Zu viel davon verursacht Bluthochdruck und Herzprobleme - so zumindest die gängige Lehrmeinung.
Neue Studien relativieren die Gefahren. Eine im Fachblatt "Heart" veröffentlichte Studie von 2012 kommt sogar zu dem Schluss, dass Herzpatienten, die salzarme Kost verordnet bekommen, eine um 95 Prozent höhere Gesamtsterblichkeit haben als solche, die sich normal ernähren..."
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Beitrag » 11.05.2014 17:05

Normalerweise halte ich nicht viel von diesen Alters-Diskussionen. Aber wenn schonmal eine läuft:

Eine Berglandschaft, in der die Einwohner ĂĽberwiegend Fleisch und Milchprodukte konsumieren und z.T. sogar ein Glas Butter am Tag trinken... vielleicht ist Peat dort geboren? ;)

"Der aserische Reiseführer Farid Mugimzadeh erklärt das mit den besonderen Genen der Talyschen. Museumsdirektorin Fatulayeva dagegen glaubt, dass es an der Ernährung liege. Doch dass ausgerechnet die kalorienreiche Kost der Talyschen so gesund sein soll, die Fleisch, Brot und vor allem Milchprodukte lieben und von denen viele täglich ein Glas geschmolzene Butter trinken, erscheint aus ernährungswissenschaftlicher Sicht auch nicht gerade plausibel."

http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... erden.html
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Ian
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Beitrag » 30.06.2015 15:56

Salzarme Kost ist heute wichtig, vor allem da die Krankheiten zu nehmen, die das sinnvoll machen. Bluthochdruck braucht wenig Salz bzw. bedingt die Notwendigkeit einer Salzarmen Ernährung: http://www.hochdruckliga.de/tl_files/co ... satz_3.pdf
Lachmännchen
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Beitrag » 30.06.2015 20:24

Nicht unbedingt, die Datenlage für Salzarme Ernährung ist ziemlich schlecht und aktives Salzsparen ist nicht zu empfehlen (aktives übersalzen ist aber auch nicht gut).
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Blake
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Kartoffel

Beitrag » 10.07.2015 13:50

Two pounds of well-cooked mashed potato has the protein value similar to a liter of milk, about 33 grams of protein. A person would be able to live for a long time on two or three liters of either milk or 4-6 pounds of potatoes per day. The milk drinker would eventually need to supplement iron, the potato eaters would need to supplement vitamin A, possibly B12, but both of them are nearly perfect foods.


Gibt es relevante Unterschiede zwischen den verschiedenen Kartoffelsorten, also einmal festkochend, vorwiegend festkochend und mehligkochend, zum anderen die Sorten?
Kartoffeln werden ja fortwährend empfohlen, auch (mehr oder weniger) von Peat, da wollte ich mal so kleinkariert sein und fragen.

Ich habe schon mehrmals gelesen, dass man zu Kartoffeln optimalerweise (viel) Butter essen soll. Stimmt ihr dem zu? Würde Hartkäse (z.B. Bergkäse) denselben Effekt, nur in geringerem Grad wegen weniger Fett, haben?

Danke
AlexStrpz
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Beitrag » 05.10.2015 16:07

AlexStrpz hat geschrieben:Ich habe schon mehrmals gelesen, dass man zu Kartoffeln optimalerweise (viel) Butter essen soll. Stimmt ihr dem zu? Würde Hartkäse (z.B. Bergkäse) denselben Effekt, nur in geringerem Grad wegen weniger Fett, haben?


das passt ja gut, ich liebe Kartoffeln, mehr als jede andere Beilage. Mit Butter schmeckt es jedenfalls am besten :nice:
Aber warum es gesĂĽnder sein soll? Dachte immer Fett+Kohlenhydrate sind keine gesunde Kombination.
Niklas
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Beitrag » 12.10.2015 20:02

RP empfiehlt Stärke immer in Kombination mit einem Fett zu essen, um die Verdauung Dieser zu fördern und das vorzeitige absorbieren von Stärkepartikeln zu verhindern.
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tobieagle
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