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Triglyceride senken/Fettstoffwechsel schlecht

BeitragVerfasst: 28.02.2019 06:08
von ginandjuice
Hallo Blake und die anderen (falls es euch noch gibt).

In meinem Bloodpanel wurde ein hoher Trigl.-Wert gefunden, da kontroversen immer gut sind ("in der mitte liegt die Wahrheit"): Was denkt ihr, was könnte man tun (die eine Seite sagt: Lecithine/Omega-3/VitaminC+E)

In einer indirekten Kalorimetrie wurde zum inzwischen dritten Mal (nach Ende 2014 und Anfang 2016) nun auch Februar 2019 ein miserabler RQ gemessen, ein über die respiration (deswegen die Abkürzung) gemessener in Relation zur SauerstoffatmunG/Sättigung scheuslicher Wert für die Fettverbrennung (wieviel Fett in g wird oxidiert). Das ist besorgniserregend, und mittlerweile denke ich , es hängt auch nichit mit der Makrozusammensetzung oder meinen sonstigen Ernährungsinterventionen zusammen. Im Laufe der jahre viel ausgetestet.

Vielleicht hat da jemand etwas, was er aus seinem Zauberhut holen kann - ich hab meine gini-Fähigkeiten verloren :confused2: Ich will bis April (Blutuntersuchung) Traumwerte haben! Bitte werft nicht mit Rosinen, sondern mit Datteln!!! Und sagt mir auch, wie ich einen Turbo Fettstoffwechsel bekomme (180 Grad Wendung) :D

Wie gesagt: Lecithin, Vitamin C+E, Omega-3 bin ich noch am zögern (bin aber nah dran zu bestellen)... Offenbar antioxidative Kapazität erhöhen und oxidative, damit PUFAS stabil bleiben. Irgendwie sowas :mrgreen:

BeitragVerfasst: 04.03.2019 21:49
von Blake
Zuckerhaltige Getränke peitschen die Triglyceride hoch, ebenso wie eine hochkalorische Ernärhung mit Fettleber. Hast du mal etwas am Gewicht geschraubt und deinen Zuckerkonsum testweise reduziert?

BeitragVerfasst: 12.03.2019 13:42
von ginandjuice
Blake hat geschrieben:Zuckerhaltige Getränke peitschen die Triglyceride hoch, ebenso wie eine hochkalorische Ernärhung mit Fettleber. Hast du mal etwas am Gewicht geschraubt und deinen Zuckerkonsum testweise reduziert?


Blake,

Danke für die Antwort. Und sorry für die verspätete Rückmeldung, ich muss es mal in den folgenden Beiträgen noch weiter ausführen, augenblicklich fehlt mir die Zeit sowie die Muße, deswegen fasse ich mal sinnvollerweise zusammen (um auch deinen Geduldsfaden nicht zum Reißen zu bringen :wink:)

Defacto hab ich mich von den Peat Empfehlungen in den letzten 2 Jahren praktisch (wenn auch nicht theoretisch) distanziert, obgleich ich pufa-reiches ausklammere (jedoch weiterhin leider pufa-reich gegessen habe, hier schließt sich bald der Kreis, komme ich gleich zu).

Zuckerhaltig bzw. drücken wir es einfach aus Gewichtszunahme ja (genau genommen circa 18 KG in 12 Monaten) - das ist nun aber bald gefixt, ich bin dabei abzunehmen - die kürzlich getroffene Entscheidung sieht außerdem vor die PUFA von derzeit geschätzt 20 g/Tag auf unter 5 g/Tag zu drücken (wobei ich 1-2 g/O3 über ein Supp fix habe).



Hinsichtlich Leberfett,
das war mir nicht klar, ich las kürzlich in dem Edubilyboard (Chris, der heir mal angemeldet war) einen aufschlussreichen Artikel :
https://edubily.de/2014/07/eine-andere- ... donatoren/
Denn Chris schreibt dazu:
Das Bemerkenswerte ist, dass einige Methyl-Donatoren dafür sorgen, dass wir Fett einfach ausscheiden, mit dem nächsten Stuhlgang einfach in die Kläranlage spülen. Du brauchst also gar keine Diät zu machen oder auf irgendetwas zu verzichten (rein theoretisch), dein Körper macht das einfach so.

So kann man natürlich auch Cholesterin “ausscheiden”.

Methyl-Donatoren aufgelistet nach meiner eigenen Präferenz:

L-Carnitin
Taurin
Betain
Cholin
Methionin
Cystein
Folsäure
Methyl-Cobalamin.
Die ersten Vier sollten bei jedem auf dem Speiseplan stehen, der sich ernsthaft Gedanken macht über seine Leber-Gesundheit.


Was denkst Du? Ist das nicht ein wenig zu extrem formuliert?

Bitte daran denken, mein Gesamtcholesterin liegt bei fast 300, und das seit locker über 10 Jahren (heißt zwischen 220-380(das höchste)). Mutter hat leicht erhöhtes (~220), Vater deutlich erhöhtes (nimmt Medikamente seit Jahren dagegen). Auffällig bei mir jetzt ist die Fettverteilung (ob das mit zu viel viszeralfett zusammenhängt - und damit Probleme es aus den Organen zu kriegen??), allerdings waren meine Leberwerte fast immer ok bis gut, sowie war im Ultraschall auch nichts zu erkennen, weswegen ich gerade nicht verstehe, ob das eine Optimierungsoption ist.



Warum ich auf diese ominösen Methyldonatoren (hier in Verbindung mit Leberfett/Cholesterin) komme - jetzt wird es wirklich interessant - , ist der Neurotransmitterhaushalt und wie man diesen günstig beeinflussen könnte, hier in diesem Artikel:
https://edubily.de/2015/09/koerpereigen ... ansmitter/

Katecholamin-Synthese!

Im Beitragbereich zum Artikel steht dann was interessantes "wenn Tyrosin nicht wirkt als Einzelaminosäure genommen" , müsste man sich um die Enzyme (über Methylhaushalt) kümmern.
Was ich nicht ganz checke - denn wenn man es richtig betrachtet, steht die Methylierung in der Grafik doch am Ende, und nicht am Anfang (Tyrosin) <- das heißt, wenn etwas nicht "wirkt", hat es doch mit Umwandlungsschwierigkeiten von Tyrosin zu L-Dopa zu Dopamin zu Noradrenalin zu tun?

Um es klar zu stellen: Ich halte prinzipiell nichts von isolierten (künstlichen) Aminosäuren - erwähne es hierbei jedoch ganz klar, da ich damals mit Tyrosin experimentiert hatte und ebenso nichts spürte, was laut Chris ein Warnsignal ist, dass was total im Argen ist.

Wenn man das Thema Neurotransmitter/ Gehirn auf Stress übersetzt, also organisch betrachtet, Achse HIRN/NNR: Wie verhält es sich, wenn die NNR bereits geschwächt ist - d.h. unterhalb vom Durchschnitt arbeitet, aber noch nicht im unteren Bereich (unterhalb der Referenz)?
Laut Oberärztin produziere meine NNR 15 mg Cortison, was noch im Rahmen, aber etwas wenig sei . Ein ACTH Kurzbelastungstests hat ergeben, dass alles funktioniert, sowie wurde vom ambulanten Endo Unverständnis ausgedrückt für die Oberärztin. Das nochmal am Rande, ich hab jetzt mehr geschrieben als ich wollte - hänge nur nochmal schnell einen Posting an, den ich verfasst habe im edu Board.

merci




Grüßt Euch alle beisammen ! Jetzt brauche ich echt mal Eure Unterstützung,

die Empfehlungen in Beitrag #2 habe ich z.g.T. übernommen, Blut wird in exakt 1 Monat untersucht!
Also würde ich ganz gern auf das Gaspedal treten und noch einen weiteren Aspekt optimieren (Dopamin/Neutrotransmitter etc. < komme ich gleich zu...)

1. Lecithin Granulat wird nicht vertragen, zudem will ich mich sehr linolsäurenarm ausrichten <- um auch Effekte neben Verbesserung von Leber(fett)/Fettstoffwechsel auf das Gehirn zu erzielen: Weiß jemand wieviel vom günstigen Cholinbitartat im Hirn ankommt, es soll nämlich günstig werden (andere Form ist ok wenn wirtschaftlich vernünftig).

2. Inositol möchte ich zus. einnehmen (gg. Abend mit Magnesium, dass bereits vorhanden ist), ich hab mal geschaut und einige nervlichbedingte Symptome konnte ich darauf zurückführen , und:

3. Als passionierter Kaffeetrinker (ohne geht nicht - https://edubily.de/2015/09/koerpereigen ... ansmitter/ ), muss ich darauf abzielen für ausreichend Ressource für Noradrenalin zu sorgen, wenn durch Kaffeeabstinenz weniger Dopamin/Noradrenalin zur Verfügung steht (und damit mittelfristig auch wieder aufgebaut werden können, Enzyme...) << wie man Chris Erläuterung entnehmen kann, ist Noradrenalin was feines!

Jetzt zwei Preisfragen,

3A) wieso wirkt Tyrosin (Ausgangsstoff) bei mir nicht, das ist ja sehr ungewöhnlich (und Chris schreibt im Beitragbereich weiter unten, dass man sich da ernsthafte Sorgen machen sollte)?
Liegt es an Mängeln im Stoffwechselweg in der Grafik oben (Eisen , Folsäure, Vitamin C = Kann man das klar benennen so und einfach nur auf vermehrte Zufuhr achten?)
Bild

3B) der zweite Artikel zu Methyldonatoren (ja, ich versuche es mir selber zu erschließen): https://edubily.de/2014/07/eine-andere- ... donatoren/
Lest mal den letzten Absatz, klingt nach einem Coktailrezept - da es gefühlt in jedem zweiten Artikel steht: Offenbar stützt sich Chris auf die Studie, die er im Artikel wie folgt interpretiert:
"In der Tat kann man eine Fett-Leber gar verhindern, wenn man Methyl-Donatoren gibt, selbst dann, wenn man den Organismus bewusst mästest mit einer insuliogenen Fett-Diät (Cordero et al., 2013). Oha!"
sowie dann der ganze Rest mit Cholesterin ausspülen usw: Hier frage ich mich wie immer (zuvor bei Bor, zuvor bei Magnesium, usw. usf.), wer hat das hier schonmal erfolgreich gemacht, was funktioniert, was nicht??

Die Alternative wäre aus meiner Sicht (Metyldonatoren behalte ich dennoch wg. Neurotransmitter im Hinterkopf) : AUFGRUND einer Studie/des Artikels ein halbes Dutzend Supps zu kaufen. Ihr wisst wo das hinführt:
"Paket Lebergesundheit"
"Paket Insulinsensivitiviät bauen"
"Paket Mitochondrien"
"Paket xyz"
= alle Pakete = Supplementküche/Schrank! .... Wäre ja toll, wenn da jemand Verständnis hätte für diese Sorge - ganz grundsätzlich wäre aber therapeutisch (da gemessen) ein grundlegendes Vorgehen (falls hier irgendein grober Fehler oder eine Lücke vorliegt) nichtsdestotrotz wichtig, deshalb die oben genannten Punkte.

Also konstruktiv auffassen.

Merci