Home » Allgemeines » Ernährung » Gute Kokosöle - Einkaufsliste


Diskussionen über einzelne Nahrungsmittel, Rezepte und Diäten.

Beitrag » 14.03.2014 22:00

Blake hat geschrieben:Hab mich heute zum Neujahr auch wieder mit 8 Würfeln eingedeckt :) Ich schmelz die immer ein und fülle sie in Glasgefäße ab.


Ich war gerade in Schenefeld und hab mir 16 geholt ;). GroĂźartiger Tipp, dank dir!
Kettlesven
Warmgeschrieben
Warmgeschrieben
 
Beiträge: 20
Registriert: 06.01.2014
Likes erhalten: 4

Beitrag » 29.11.2016 16:31

Hello,
welches Kokosfett würdet ihr zum Frittieren benutzen. Mach aktuell selbst Pommes in Palminkokosfett, habe aber auf einigen Seiten sehr negatives von diesem Produkt gehört, wobei das teilweise eher sehr "dubiose" Anschuldigungen ohne Quellen waren.
Shanks
Bewohner
Bewohner
 
Beiträge: 82
Registriert: 28.06.2013
Likes erhalten: 4

Beitrag » 29.11.2016 20:01

Shanks hat geschrieben:Hello,
welches Kokosfett würdet ihr zum Frittieren benutzen. Mach aktuell selbst Pommes in Palminkokosfett, habe aber auf einigen Seiten sehr negatives von diesem Produkt gehört, wobei das teilweise eher sehr "dubiose" Anschuldigungen ohne Quellen waren.


Palmin ist soweit ich weiss gehärtet, deshalb wird es wahrscheinlich von vielen Quellen als kritisch betrachtet.
In der Peat Community wird gehärtetes kokosöl nicht so verteufelt und offt wird "fully hydrogenated coconutoil" sogar zum frittieren empfohlen.

PErsönlich würde ich dennoch zu ungehärtetem Fett greifen, dies gibt es beispielweise von Othüna und kostet ca. 80 cent für 250g. Wenn du bio willst, was du hier nicht brauchst, dann zahlst ca. für 500g 5 Takken.
BastiFun
Warmgeschrieben
Warmgeschrieben
 
Beiträge: 25
Registriert: 25.10.2014
Likes erhalten: 3

Beitrag » 29.11.2016 20:57

Ich verwende ebenfalls teilweise gehärtetes Kokosfett, da es in Österreich eigentlich nur zwei konventionelle marken im supermärkten gibt (ceres und nusett) die auch leistbar sind. Ansonsten gibt es natives kokosöl bei dm, jedoch gab es dieses jahr einen test bei dieses kokosöl starke verunreinigungen mit weichmachern aufwies (siehe zb hier http://help.orf.at/stories/2800495/). Im test war lediglich ein Produkt frei von weichmachern. Man muss bedenken, dass ja nicht alle potentiell schädlichen stoffe getestet werden. Ich finde das ist nichts anderes als ein skandal. Speziell die vielgepriesenen olivenöle schmecken oft ranzig, dass man diese gar nicht mehr essen kann.

Hierzulande ist es ein offenes geheimnis dass kürbiskernöle oft zu einem gewissen anteil mit sojaöl oder rapsöl gestreckt werden, ohne es anzugeben, bei den preisen wohl ein rentables geschäft. Genauso läuft das beim Olivenöl, wo man es schlicht regelmäßig den medien entnehmen kann. (zb http://www.daserste.de/information/wirt ... l-100.html)

Auch bei Schokolade heißt es aufgepasst, stichwort mineralöle (https://kurier.at/wellness/vki-jede-dri ... 27.661.779)

Es ist fast schon zum paranoid werden.

Aufgrund dessen stelle ich mir die frage ob die "billigen" kokoswürfel nicht auch irgendwie bedenklich sind? (wobei das kokosöl bei diesem test ein bio produkt war)

 Blake gefällt Unlock's Beitrag.
Unlock
Warmgeschrieben
Warmgeschrieben
 
Beiträge: 37
Registriert: 11.10.2014
Likes erhalten: 4

Beitrag » 29.11.2016 21:15

Unlock hat geschrieben:Ich verwende ebenfalls teilweise gehärtetes Kokosfett, da es in Österreich eigentlich nur zwei konventionelle marken im supermärkten gibt (ceres und nusett) die auch leistbar sind. Ansonsten gibt es natives kokosöl bei dm, jedoch gab es dieses jahr einen test bei dieses kokosöl starke verunreinigungen mit weichmachern aufwies (siehe zb hier http://help.orf.at/stories/2800495/). Im test war lediglich ein Produkt frei von weichmachern. Man muss bedenken, dass ja nicht alle potentiell schädlichen stoffe getestet werden. Ich finde das ist nichts anderes als ein skandal. Speziell die vielgepriesenen olivenöle schmecken oft ranzig, dass man diese gar nicht mehr essen kann.

Hierzulande ist es ein offenes geheimnis dass kürbiskernöle oft zu einem gewissen anteil mit sojaöl oder rapsöl gestreckt werden, ohne es anzugeben, bei den preisen wohl ein rentables geschäft. Genauso läuft das beim Olivenöl, wo man es schlicht regelmäßig den medien entnehmen kann. (zb http://www.daserste.de/information/wirt ... l-100.html)

Auch bei Schokolade heißt es aufgepasst, stichwort mineralöle (https://kurier.at/wellness/vki-jede-dri ... 27.661.779)

Es ist fast schon zum paranoid werden.

Aufgrund dessen stelle ich mir die frage ob die "billigen" kokoswürfel nicht auch irgendwie bedenklich sind? (wobei das kokosöl bei diesem test ein bio produkt war)


Krasser sch**** ^^
Ja das macht mich natĂĽrlich auch stutzig muss ich sagen, hm ich denk da kann man dann eigentlich gar keine Empfehlungen mehr aussprechen ohne vorher das Produkt im Labor untersucht zu haben.
Was ich spontan denke bei den Weichmachern und Kokosöl. Die deckel sind sehr offt voller Gummi, dieses Gummi enthält meines Erachtens diese Weichmacher ( Bpa etc?)
Möglichweise lösen sich diese beim Kontakt mit dem Fett da sie fettlöslich sind. Ich hatte schonmal ein Einmachglasgummi neben einer ahlen Worscht hängen und hab beides lange zeit vergessen. Die Wurst wurde ranzig und Fett trat aus welches über das Gummi lief, dieses verfloss regelrecht in seine Einzelteile.

Möglichweise reagiert das Fett also mit dem Gummi im Deckel.
BastiFun
Warmgeschrieben
Warmgeschrieben
 
Beiträge: 25
Registriert: 25.10.2014
Likes erhalten: 3

Beitrag » 29.11.2016 23:14

Danke fĂĽr eure Antworten.
Heftig, eig. dachte ich mir, dass wenn ich selber koche/backe/frittiere dann nur auf "unbehandelte" Grundzutaten zurückgreifen brauche und so Fertigprodukten und Zusätzen entgehe...

Soll ich jetzt auch noch alles selber anbauen...kranke Welt..
Shanks
Bewohner
Bewohner
 
Beiträge: 82
Registriert: 28.06.2013
Likes erhalten: 4

Beitrag » 02.12.2016 16:14

Shanks hat geschrieben:
Soll ich jetzt auch noch alles selber anbauen...kranke Welt..


Das sollte bei Kokospalmen etwas schwer werden. :D
Die beste Alternative wäre dann wohl das Fett selber aus Kokosnüssen zu pressen, was aber ziemlich übertrieben wäre, wie ich finde.

Einfach nicht verrĂĽckt machen lassen.
Lieber Weichmacher als Weichmacher+PUFA.
Benutzeravatar
tobieagle
Spezi
Spezi
 
Beiträge: 137
Registriert: 26.06.2013
Likes erhalten: 25

Beitrag » 14.12.2016 12:03

Kurzes Update: Ich benutze weiterhin hauptsächlich Dr Goergs Kokosfett - zum einen von der geschmacklichen Seite und zum anderen vom ethischen her, da es sich um einen eher kleineren Vertrieb handelt, welcher auf seine Vertriebswege und das Sourcing der Kokosnüsse kümmert. Habe gesamthaft schon 10x1kg in den Gläsern bestellt, gibt häufig auch Rabatte und Deals die sich lohnen.

Natives Kokosfett ist meist weiss, während das desodorierte meist einen geblichen Stich hat. Irgendwie bestärkt mich dass in dem gefühl, dass viele desodoriederte Öle durch die chemischen Veränderungen nicht unbedingt mehr sehr gesund sind...
Benutzeravatar
Blake
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 330
Registriert: 26.06.2013
Likes erhalten: 48

Beitrag » 09.06.2017 14:32

Da in der englischsprachigen Peat-Community (und RP selbst?) nun auch vermehrt von den Vorzügen bzw. nicht vorhandenen Nachteilen von gehärtetem Koosfett die Rede ist, ist jetzt Palmin einen zweiten blick wert?

Die Transfettsäuren sollen laut Hersteller-Aussge kein Problem darstellen:

"Können durch die Fetthärtung Transfettsäuren entstehen?
Palmin® besteht zu 100 % aus raffiniertem Kokosfett. Das Kokosfett, das für Palmin® verwendet wird setzt sich aus ungehärteten und gehärteten Fetten zusammen.
Von Natur aus weist Kokosfett ca. 90 % gesättigte Fettsäuren auf, lediglich 10 % sind ungesättigt. Bei der Fetthärtung werden die Doppelbindungen der ungesättigten Fettsäuren vollständig mit Wasserstoff gesättigt und es entstehen gesättigte Fettsäuren.

Transfettsäuren können nur dann als Zwischenprodukt der Fetthärtung entstehen, wenn die Fette teilweise gehärtet werden. Demgegenüber setzen wir für Palmin® nur vollständig gehärtete Fette ein, bei deren Herstellung keine Transfettsäuren entstehen. Deshalb weist Palmin® auch einen geringen Transfettsäurengehalt von weit unter 1% - in der Regel sogar unter 0,5 % auf. Transfettsäuren in dieser Größenordnung finden Sie beispielsweise auch in nativen Ölen.
Für die Herstellung von Palmin® werden das ungehärtete und das gehärtete Kokosfett getrennt aufbereitet und nach der Raffination gemischt. Deshalb steht das Kokosfett auch zwei Mal in der Zutatenliste (Kokosfett (ganz gehärtet), Kokosfett, Luft). Unsere Analysenergebnisse geben für Palmin® einen Anteil von ca. 96 % an gesättigten Fettsäuren wieder. Der gehärtete Anteil liegt bei einer Größenordnung von ca. 4 %.

Dieser geringe Anteil an gehärteten Fetten verleiht Palmin® seine besonderen Eigenschaften für die Herstellung von Glasuren und für die Zubereitung von Speisen in der heißen Küche: Eine festere Beschaffenheit, einen höheren Schmelzpunkt und eine längere Haltbarkeit."

(Quelle: FAQ Palmin Website)
FritzFichte
Gerade reingestolpert
Gerade reingestolpert
 
Beiträge: 1
Registriert: 12.11.2016
Likes erhalten: 0

Zurück zu Ernährung