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Diskussionen über einzelne Nahrungsmittel, Rezepte und Diäten.

Beitrag » 25.10.2013 16:51

So konnte nun seite 17 sehen, welche Probennummer hat das Othüna Fett?
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Blake
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Beitrag » 25.10.2013 16:57

Ich weiß nicht, bei mir ist die Seite 17 blank.
Grüße, David.

einer der besten artikel über pufa (polyunsaturated fatty acids)
https://www.westonaprice.org/health-topics/know-your-fats/precious-yet-perilous/
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Tcrazyjam
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Beitrag » 28.10.2013 14:19

Hier die Antwort zum Othüna Kokosfett bezüglich Transfettsäuren:

Sehr geehrter Herr XXX,
da kann ich Sie beruhigen und Ihnen genauere Informationen geben. OTÜNA Kokosfett enthält zwar kleiner als 1 % Transfettsäuren. Die gesamten Lieferungen, die wir beziehen, um Kokosfett in Würfeln abzupacken enthalten typischerweise 0,1 bis 0,2 % Transfettsäuren. Dies ist in den physikalischen Eigenschaften des Fettes begründet. Kokos enthält von Natur aus weniger als 10 % ungesättigte Fettsäuren als stabile einfach ungesättigte Fettsäuren. Außerdem ist unser Produkt ungehärtet.
Mit freundlichen Grüßen aus Gera
Grüße, David.

einer der besten artikel über pufa (polyunsaturated fatty acids)
https://www.westonaprice.org/health-topics/know-your-fats/precious-yet-perilous/

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Tcrazyjam
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Beitrag » 01.11.2013 21:38

Tcrazyjam hat geschrieben:Hier die Antwort zum Othüna Kokosfett bezüglich Transfettsäuren:

Sehr geehrter Herr XXX,
da kann ich Sie beruhigen und Ihnen genauere Informationen geben. OTÜNA Kokosfett enthält zwar kleiner als 1 % Transfettsäuren. Die gesamten Lieferungen, die wir beziehen, um Kokosfett in Würfeln abzupacken enthalten typischerweise 0,1 bis 0,2 % Transfettsäuren. Dies ist in den physikalischen Eigenschaften des Fettes begründet. Kokos enthält von Natur aus weniger als 10 % ungesättigte Fettsäuren als stabile einfach ungesättigte Fettsäuren. Außerdem ist unser Produkt ungehärtet.
Mit freundlichen Grüßen aus Gera


sehr cool, danke für die Info :)
mimi
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Beitrag » 10.12.2013 21:28

Has anybody tried these coconut oils (kokosfett), palmin and ceres one, its weird, nothing says on the packaging if its hydrogenated, but one site on internet says it is. The Hofer(Aldi) one coconut fat brand (nusset) says on the packagin hydrogenated.

http://www.palmin.com/produkte/index.html

http://www.ceres.at/index.html
freal
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Beitrag » 11.12.2013 20:11

Palmin is partially hydrogenated. Palmin soft is no coconut oil in the first place. I don't know about Ceres, never saw that one here in Germany.
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Dewitt
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Beitrag » 13.12.2013 14:58

Well I was first using the Eden kokosfett one, but when it melted in the summer some weird foam was left on the top and the oil was no longer white but dark brown. I think that "foam" was some kind of bleaching chemical and that is no good.

I did get a response from Ceres, they say the mix in a small part of hydrogenated coconut oil for stability and texture. I could probably separate the hydrogenated one by heating the oil to like 27° and the striping away the hydrogenated one since it melts at 36°.

But I got no response from Palmin. How do you mean partially hydrogenated, is all of the product partially hydrogenated or just a part of it?
freal
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Beitrag » 30.12.2013 13:32

Vielen Dank für den Tipp mit dem Orthüna Kokosfett im Kaufland. Ich habe das lange in der Umgebung gesucht und bin dabei immer am Kaufland vorbeigefahren... ;) Habe dann so viele Würfel gekauft, wie ich tragen konnte. ;)
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Ian
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Beitrag » 30.12.2013 13:52

I think hydrogenated coconut oil might still be a better option than most oils, and I think that it is more widely used in the fast food industry than most people would guess.

I have heard of Ceres MCT (http://www.ceres-mct.com/de/), which is sometimes recommended for people with enteropathic issues. There are some medical conditions in which long-chain fatty acids cannot be digested properly. Since MCT-oils are digested in a different way than long-chain fatty acids - without the chylomicron-path and without following the Thoracic duct - these oils might be indicated in some special cases, leading to very interesting reseach. I have spoken to some researchers who knew patients who consumed MCT-oils over years without using EFAs.
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Ian
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Beitrag » 30.12.2013 20:19

Hab mich heute zum Neujahr auch wieder mit 8 Würfeln eingedeckt :) Ich schmelz die immer ein und fülle sie in Glasgefäße ab.
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Blake
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Beitrag » 30.12.2013 21:32

Ja, das war echt der Tipp des Jahres. Du stehst auf der Liste der Personen, denen mein besonderer Dank gebührt. :D Beim nächsten Mal werde ich wahrscheinlich den ganzen Karton mitnehmen... Was mich aber noch interessieren würde: Hat jemand Erfahrungen mit Kokosfett beim Muskel(masse)aufbau gemacht?
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Ian
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Beitrag » 31.12.2013 14:58

Leider nicht, aber was Muskel- und Masseaufbau angeht hätt ich noch viel mehr Fragen... vorallem bräuchte ich noch Tipps wie man den unter peatinspirierter Ernährung besser schafft^^
quer
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Beitrag » 31.12.2013 15:06

ich betreibe Muskelaufbau, und stelle fest, daß mein Körper mit dem Fruchtzucker besser umgehen kann. Außerdem verwende ich seit 1 Woche etwas größere Mengen Olivenöl (und merke, dass es mir sehr gut tut).
Ich werde bald auch mehr Kokosöl einbauen; mal gucken, was sich dann tut.

Als ich etwas mehr als 100/120 g Fett (überwiegend aus Kokos) aß, war mein HDL-Wert bei 79...
Danach hab ich die Fette (v.a. Kokos) eingeschränkt um ca. 30-40 % und hatte einen Wert von 65.. (Zeitraum 6 Wochen)
Grüße, David.

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Beitrag » 01.01.2014 11:54

Ich bin absolut kein Experte auf diesem Gebiet und möchte diese Überlegungen nicht als Handlungsaufforderung verstanden wissen, aber laut Peat führen ungesättigte Öle zur Retention von Cholesterin in der Leber. Ein Umkehreffekt durch Kokosnussöl, also die vorübergehend vermehrte Freisetzung von Cholesterin in die Blutbahn, wäre daher nicht unlogisch. Gleichzeitig führen diese Öle nach Peat, invers gedacht, zu einem erhöhten Bedarf an adrenalen Steroiden, welche aus der Grundsubstanz Cholesterin gewonnen werden, um die Glucose-Versorgung des Gehirns aufrechtzuerhalten. Das funktioniert, indem die peripheren Zellen auf "insulinresistent" geswitcht werden (Cortisol regelt v.a. GLUT4 herab) und Glucose in der Leber aus körpereigenen Substraten gewonnen wird.

Was auf die lange Liste an Dingen gehört, die ich nicht verstehe: In einem anderen Faden habe ich auf die Erhöhung der adrenalen Steroid-Produktion und die darin involvierten, erhöhten Grundsubstanzen wie DHEA (für spezifischere Folgehormone) bei Akne-Patienten hingewiesen. Sind die erniedrigte Vitamin A-Werte jetzt eine Folge dieses Notfallprogramms, weil alle Reserven (koste es, was es wolle) in die adrenale Steroidogenese gesteckt werden, oder ein Widerspruch? So nach dem Motto: Wie ist eine erhöhte Steroidogenese denn möglich, wenn so wenig Vitamin A da ist? Und laut Peat ist ja nicht nur Vitamin A unabdingbar, sondern auch T3. Nun verhindern die adrenalen Corticosteroide oder, genauer gesagt, die Clucocorticoide aber die Dejodierung von T4 in T3. Das ist natürlich sehr schwarz-weiß gedacht, weil man in der Physiologie mit entweder-oder-Fragen meistens nicht weiterkommt. ;)
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Beitrag » 02.01.2014 11:41

quer, ich glaube, dass Muskulatur extrem stoffwechselaktiv ist und bei einem Hypertrophietraining auch ein gesteigerter Bedarf an Proteinen fällig wird. Die Studie "Variations in urine excretion of steroid hormones after an acute session and after a 4-week programme of strength training" lässt sogar auf einen gesteigerten Testosteronbedarf schließen.

Professionelle Theoretiker behaupten allerdings häufig, dass wir in den westlichen Breitengraden ohnehin mehr als genug Protein konsumieren. Ich bekomme in diesem Zusammenhang regelmäßig Paper überreicht und lese mir das dann auch immer gerne durch. ;) Die unterschiedlichen Auswirkungen der einzelnen Aminosäuren auf den Stoffwechsel bleiben dort allerdings meistens unbeachtet, und der Stoffwechsel wird als etwas sehr Statisches gesehen. Die Ansicht, dass Ernährung auch spezifischer den Metabolismus regulieren kann, setzt sich nur ganz langsam durch. Peat scheint dieses Problem zu kennen:

"Many dietitians claim that exercise doesn’t increase the need for protein, but the Russians have found that a combination of exercise and increased protein intake can increase the muscle mass. [...] However, if the exercise produces too much stress and not enough muscle action, muscle will atrophy as a result of cortisone’s shifting amino acid metabolism into glucose production. Lactic acid production (getting out of breath) is the main signal of the need to produce new glucose. [...]"

Ich glaube, dass gerade am Beginn der Trainingskarriere ein "softes" Krafttraining absolut ausreichend ist. Sportwissenschaftler verstehen darunter eine Trainingsauslastung, die um 50-60% der Maximalauslastung liegt. Gerade wenn man einen "hypothyreotischen" Hintergrund hat, sollte man sich seinen Cortisolspiegel nicht durch zu hohe Reizsetzung verreißen. Man muss sich klarmachen, dass Muskelaufbau via Superkompensation nur funktioniert, weil Zellen untergehen. Und in diesem Zusammenhang braucht der Körper Zeit und eine optimale Steigerung der Reizsetzung. Ein Krafttraining in Muskelschlingen eignet sich dann für den Einstieg auch besser als isolierte Muskelübungen im Splittraining. ;)

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