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Diskussionen √ľber einzelne Nahrungsmittel, Rezepte und Di√§ten.

Beitrag » 09.01.2014 16:57

Ich habe ganz gute Erfahrungen mit Ziegenmilch gemacht. Kann es sein, dass du die Frage im alten Forum auch mal gestellt hast? ;)
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Ian
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Beitrag » 11.01.2014 04:56

Peat wurde mal zum Thema A1 / A2 Milch befragt. Anscheinend macht er sich da keine Sorgen:

"Actually Ray likes A2 milk if you can get it and has said that A1 milk may be a reason why many people are sensitive to dairy." Did you really say that somewhere?"

"No. I think the only thing I have said relating to that referred to the people who claim that milk is related to autism, schizophrenia, and SIDS: "They are definitely a bunch of milk intolerant people, and they seem a little psychotic, so I see a connection," but the connection had to do with the mental health of the propagandists, not the effects of casein." - Ray Peat
"When people start thinking about the things in their life that can be changed, they are exercising aspects of their organism that had been atrophied by being in an authoritarian culture. Authoritarians talk about protocols, but the only valid protocol would be something like perceive, think, act." - Ray Peat
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Daniel
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Beitrag » 11.01.2014 14:39

Ich hab jetzt gestern mal Schaafsmilch getrunken und eher schlechte Erfahrungen gemacht.

Vertragen habe ich diese nicht so gut, zudem ist sie recht teuer, und enthält auch deutlich mehr Fett. (Wenn auch das doppelte an Proteinen // pro 100ml)
quer
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Beitrag » 11.01.2014 17:07

Ich habe sowohl Schafsmilch als auch Ziegenmilch probiert. In Spanien habe ich auch mal Eselsmilch ausprobiert - und nat√ľrlich B√ľffelmilch. Tendenziell w√ľrde ich sagen, dass ich Kuhmilch am besten vertrage, aber die Unterschiede sind wirklich gering f√ľr mich.

Als ich noch sehr viel Milch getrunken habe, hatte ich entrahmte Kuhmilch (0,2% Fett) benutzt. Inzwischen trinke ich deutlich weniger Milch (benutze es jetzt haupts√§chlich f√ľr meinen Kaffee und Desserts) und benutze Vollmilch. Entweder die "frische", die nur pasteurisiert und homogenisiert ist, oder eben die haltbare UHT-Milch. Da konnte ich f√ľr mich ebenfalls keine Unterschiede feststellen. Rohmilch habe ich nur einmal in Spanien ausprobiert (hier in Deutschland ist sie recht schwer zu bekommen) und konnte ebenfalls kaum Unterschiede feststellen, abgesehen vom sehr viel besseren Geschmack.
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Dewitt
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Beitrag » 11.01.2014 19:41

Dewitt, darf ich fragen, wieso du jetzt weniger Milch trinkst und woran du die Verträglichkeit festmachst?

quer, was war denn die Reaktion?
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Ian
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Beitrag » 11.01.2014 20:19

Ian hat geschrieben:quer, was war denn die Reaktion?


Bauchgrummeln - die typischen Zeichen, die ich habe, wenn ich das Gef√ľhl bekomme etwas schlechter zu vertragen.
Zudem hatte ich heute, ungew√∂hnlicher Weise, ziemliche Bauchschmerzen und Durchfall. Abgesehen von der Schaafsmilch gestern (Abend) hab ich die ganze Zeit √ľber nichts ungew√∂hnliches gegessen und getrunken, auch bin ich eigentlich nicht krank, ich pers√∂nlich mache das an der Schaafsmilch fest.
quer
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Beitrag » 11.01.2014 21:10

Zum einen enth√§lt Milch √ľberm√§√üig viel Phosphor (sie hat so ziemlich das schlechteste Verh√§ltnis von Phosphor zu Protein von allen Lebensmitteln), zum anderen w√§re mein Calcium-Konsum im Verh√§ltnis zu meinem Natrium-Konsum zu hoch, insbesondere da die Milch normalerwei√üe salzigere Proteinquellen verdr√§ngt.

Die Verträglichkeit mache ich an Gastrointestinalen Symptomen fest.
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Dewitt
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Beitrag » 12.01.2014 11:42

Ah, also schon GI-Probleme. Ich frage, weil mich das bzw. die Muster hinter Problemen mit Milch interessieren. Ein sehr spannendes Thema, auch die heute oftmals enthaletnen (k√ľnstlichen) Phosphat-Zus√§tze in Industrieprodukten, welche das renale Ausscheidungssystem zusammen mit vielen weiteren Zusatzstoffen noch st√§rker belasten (√ľberlasten).
Siehst du z.B. Peats Aussagen zu Milch generell in einem anderen Kontext?
(Auf die Studien zu Milch, Phosphat und Milchmenge wurde ich lustigerweise vor etwa 3 Jahren mal am Fließband im Supermarkt angesprochen :D).
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Ian
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Beitrag » 12.01.2014 19:26

Ja, ich habe eine etwas andere Meinung zu Milch als Peat, aber auch zu Protein und Kalzium. Peat spricht sehr oft das Kalzium:Phosphor Verh√§ltnis an, meinen Nachforschungen zufolge hat aber die gesamte Phosphor-Zufuhr einen sehr viel gr√∂√üeren Effekt als das Ca:Ph Verh√§ltnis. Aus diesem Grunde w√§hle ich vor allem Proteinquellen mit niedrigem Ph-Gehalt aus. Das hei√üt aber nicht, dass ich auf Milchprodukte verzichte. Magerquark zum Beispiel hat ein sehr viel besseres Phosphor:Protein Verh√§ltnis als Milch. Dasselbe gilt auch f√ľr andere K√§sesorten.
Hinzu kommt die Problematik des Kalzium:Natrium Verhältnisses. Eine höhere Ca-Zufuhr, oder eine niedrigere Na-Zufuhr behindert die Thermogenese und verlangsamt die zelluläre Respiration. Ich glaube Peat hat das sogar in einem seiner Artikel erwähnt, aber aus irgendeinem Grund scheint er diese Information größtenteils zu ignorieren.

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Dewitt
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Beitrag » 13.01.2014 13:00

Vielen Dank f√ľr den interessanten Beitrag. ;) Offensichtlich halten wir das relativ √§hnlich. Sogar in Zeiten, in denen ich noch verh√§ltnism√§√üig viel Milch konsumiert habe, bin ich aufgrund des Phorsphor-Zusammenhangs nie √ľber 1,5l pro Tag hinausgegangen. Allerdings trinke ich mittlerweile kaum noch (eher gar keine) Milch, sondern greife auch eher auf weiter verarbeitete Milchprodukte zur√ľck, deren Vertr√§glichkeit m.E. aus gleich mehreren Gr√ľnden h√∂her liegt.

Was mich noch interessieren w√ľrde: Hast du dich dann vielleicht auch mit der Thematik besch√§ftigt, wie sich schwefelhaltige Aminos√§uren auf die Darmflora auswirken? Und bist du bei den hormonaktiven Bestandteilen der Milch Peats Meinung?
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Beitrag » 15.03.2019 20:58

Interessanter Beitrag bei 3sat √ľber Milch- pro /contra ...
Bin noch nicht ganz durch ,sieht jedoch vielversprechend aus, da Sie beide Seiten zu Wort kommen lassen:

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=&obj=79375

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Mauritio
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