Home » Allgemeines » Ernährung » Salzbedarf


Diskussionen über einzelne Nahrungsmittel, Rezepte und Diäten.

Salzbedarf

Beitrag » 27.10.2013 13:00

Da eine von Peat inspirierte Ernährungsweise einen relativ großen Anteil von flüssigen Nahrungsmitteln beinhaltet, habe ich mich gefragt, wie man den erhöhten Salzbedarf am besten im Alltag unterbringen kann.

The absorption and retention of magnesium, sodium, and copper, and the synthesis of proteins, are usually poor in hypothyroidism. Salt craving is common in hypothyroidism, and eating additional sodium tends to raise the body temperature, and by decreasing the production of aldosterone, it helps to minimize the loss of magnesium, which in turn allows cells to respond better to the thyroid hormone. This is probably why a low sodium diet increases adrenalin production, and why eating enough sodium lowers adrenalin and improves sleep. The lowered adrenalin is also likely to improve intestinal motility. Ray Peat


Drinking lots of orange juice and milk when you're salt depleted is likely to increase aldosterone, prolactin, and serotonin, making things much worse. Danny Roddy


Wie genau geht ihr mit dem Problem um? Und was haltet ihr von "baking soda", um einen Teil des täglichen Bedarfs zu decken?
Benutzeravatar
Punkt
Bewohner
Bewohner
 
Beiträge: 52
Registriert: 10.07.2013
Likes erhalten: 6

Beitrag » 27.10.2013 13:03

Ich esse einfach mehr festes als flĂĽssiges. FĂĽhle mich deutlich besser so.
Benutzeravatar
Blake
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 329
Registriert: 26.06.2013
Likes erhalten: 47

Beitrag » 28.10.2013 01:04

Peat empfiehlt den Bedarf an Salz anhand des natürlichen Verlangens zu befriedigen. Leider fällt es mir persönlich schwer auf mein Verlangen zu hören was Salz betrifft, daher gebe ich meist so viel Salz in meine Flüssigkeiten/Mahlzeiten hinzu, dass es gut aber nicht versalzen schmeckt. Ansonsten ist es vermutlich von Vorteil auf ein ausgeglichenes Natrium/Kalium Verhältnis zu achten. Ich weiß nicht welches Verhältnis optimal ist, aber ich persönlich versuche bei meiner regulären Ernährung auf ein Verhältnis von ca. 1:1 bis 1:2 zu kommen. Für so ein Verhältnis wird bei einer guten Ernährung und je nach Höhe der Kaliumaufnahme zwischen 5 und 20 g Salz benötigt.

"Kalium ist der natürliche Gegenspieler von Natrium, und ein ausgewogenes Verhältnis der beiden Mineralien ist für die Regulation physiologischer Prozesse besonders wichtig. Eine exzessive Natriumzufuhr kann zur Kaliumverarmung führen. Umgekehrt hat Kalium einen natriuretischen Effekt. Insofern ist das Na:K-Verhältnis in der Nahrung entscheidender als die Konzentration der einzelnen Kationen für sich allein. Neben Natrium hat Kalium große Bedeutung für die Regulation des Blutdrucks."

http://de.wikipedia.org/wiki/Kalium"


Ich glaube Natron eignet sich ganz gut um die Natriumaufnahme und CO2-Konzentration zu erhöhen, übertreiben würde ich es damit aber nicht. Die Primärquellen von Natrium sollten Nahrungsmittel (z.B. Milch) und Salz sein.

Eine gute Ernährung kann komplett oder auch garnicht aus flüssiger Nahrung bestehen. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, wie man sich ernähren möchte und was man verträgt. Vergessen sollte man allerdings nicht, dass fast jedes Lebensmittel überwiegend aus Wasser besteht, egal ob Früchte oder Fleisch.
"When people start thinking about the things in their life that can be changed, they are exercising aspects of their organism that had been atrophied by being in an authoritarian culture. Authoritarians talk about protocols, but the only valid protocol would be something like perceive, think, act." - Ray Peat
Benutzeravatar
Daniel
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 191
Registriert: 26.06.2013
Likes erhalten: 46

Beitrag » 19.11.2013 11:28

Ich habe mich dazu entschieden, weniger Osaft zu trinken und dafĂĽr Clementinen einzubauen, die man zur Zeit ganz gĂĽnstig bekommt. Meine Mahlzeiten salze ich immer noch ordentlich. AuĂźerdem habe ich mir "Kaiser Natron" in Tablettenform zugelegt, das ist ziemlich praktisch fĂĽr unterwegs. Insgesamt geht es mir damit deutlich besser!

 Tcrazyjam gefällt Punkt's Beitrag.
Benutzeravatar
Punkt
Bewohner
Bewohner
 
Beiträge: 52
Registriert: 10.07.2013
Likes erhalten: 6

Beitrag » 19.11.2013 13:05

Ja ich würd es mit Natron, v.a. in Kombination mit Fruchsäften und Milch, nicht übertreiben, dazu gibt es eine erschreckende Geschichte im englischen Forum:

http://www.raypeatforum.com/forum/viewt ... =15&t=2701
Benutzeravatar
Blake
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 329
Registriert: 26.06.2013
Likes erhalten: 47

Beitrag » 19.11.2013 15:03

Punkt hat geschrieben:Ich habe mich dazu entschieden, weniger Osaft zu trinken und dafĂĽr Clementinen einzubauen!


Genau so mache ich es auch. Clementinen vertrage ich dabei besser als Orangen!
GrĂĽĂźe, David.

einer der besten artikel ĂĽber pufa (polyunsaturated fatty acids)
https://www.westonaprice.org/health-topics/know-your-fats/precious-yet-perilous/
Benutzeravatar
Tcrazyjam
Spezi
Spezi
 
Beiträge: 253
Registriert: 27.08.2013
Status: chronisches "leiden"
Likes erhalten: 15

Beitrag » 19.11.2013 15:23

Ich hab das Gefühl wir bekommen hier in Deutschland nur minderwertige Orangen in den Supermärkten..
Benutzeravatar
Blake
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 329
Registriert: 26.06.2013
Likes erhalten: 47

Beitrag » 02.12.2013 12:15

Oh, dessen kannst du dir ganz sicher sein. Da sagst du was! Es ist natĂĽrlich klar, dass man das im modernen Leben im Normalfall nicht realisieren kann, aber wirklich gut sind nur die Dinge, die man von Baum und Strauch pfĂĽckt. Ich erinnere mich noch daran, wie ich als Kind im Urlaub ĂĽber echte ZitrusfrĂĽchte am GrĂĽn gestaunt habe. Diesen Geschmack habe ich bis heute nicht vergessen.
GruĂź an alle
Benutzeravatar
hillmas
Gerade reingestolpert
Gerade reingestolpert
 
Beiträge: 8
Registriert: 02.12.2013
Likes erhalten: 0

Zurück zu Ernährung