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Diskussionen √ľber Nahrungserg√§nzungsmittel und Medikamente.

Beitrag » 01.11.2013 15:20

Der Kommentar mit dem progesterone sollte sich eigentlich auf diese Stelle beziehen: "Eine √Ėstrogendominanz und gleichzeitiger DHT-Mangel w√ľrde meiner Auffasung nach besser zusammenpassen."
Das kann bei der Gabe von Progesteron in Männern auftreten, da Progesterone ein 5alpha-reduktase-Hemmer ist.

Gleichzeitiger √Ėstrogen- und DHT-√úberschuss ist nahezu ausgeschlossen. Obwohl es einige anekdotische Berichte von Steroid-Nutzern gibt, die es wohl erlebt haben.

 Daniel gef√§llt Dewitt's Beitrag.
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Dewitt
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Beitrag » 01.11.2013 17:24

Ja hab mich wohl etwas ungl√ľcklich ausgedr√ľckt. Sry
Besser formuliert w√§re: die Effekte einer √Ėstrogendominanz vermindern und einen DHT-√úberschuss verhindern. Quasi ein Gleichgewicht finden.
Hab mein bescheidenes Wissen von dieser Seite und lese im alopezie.de-Forum mit wo das Thema auch immer mehr in den Fokus ger√ľckt wird und es sogar schon einige Erfolge vorzuweisen gibt.
http://www.npis.info/German/wasistmitmannern.htm
Shanks
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Beitrag » 01.11.2013 18:21

Kannst du die themen von progesteron und haarverlust verlinken shanks? W√ľrde mich auch gerne ein bisschen belesen.
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Blake
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Beitrag » 01.11.2013 18:22

Der gute alte Dr. John Lee.. Ich finde es immer noch sehr am√ľsant und interessant, wie stark seine Arbeiten von Ray Peat inspiriert wurden und welche Auswirkungen Sie hatten.

"Dieselbe Gr√ľndlichkeit zeigte John bei allen seinen Aktivit√§ten. Eine der bedeutendsten Momente seiner Karriere fand statt, als er einem Vortrag des Biochemikers Ray Peat √ľber √Ėstrogen und Progesteron an der Ortho-Molecular Medical Society in San Francisco zuh√∂rte. John war so fasziniert, dass er Peat √ľber eine Stunde nach dem Vortrag verh√∂rte und sich von ihm eine Liste mit mehr als 80 wissenschaftlichen Referenzen zu dem Thema geben lie√ü.

Abgesehen von Forschern verfolgen nur die wenigsten wissenschaftliche Referenzen. John, ein Hausarzt, tat dies. Er suchte sich alle von Peat aufgelisteten Referenzen heraus und las sie. Jedes dieser Papiere hatte mindestens 50 weitere Referenzen. John fand auch diese und las sie ebenso.

Nachdem er monatelang all diese Schriften studiert hatte, tat John den Schritt, der sein (und unser) Leben dramatisch ver√§ndern sollte. Er begann, an Osteoporose leidenden Patientinnen eine Progesteroncreme zu verschreiben. Damit bewegte er sich v√∂llig au√üerhalb aller medizinischen Praxis seiner Zeit. Aber er hatte sich nicht nur eingehendst mit dem Thema besch√§ftigt; die Resultate √ľbertrafen sogar seine eigenen Hoffnungen.

John arbeitete auch danach noch viele Jahre als Hausarzt. Und er blieb immer ein au√üergew√∂hnlich liebensw√ľrdiger und gewissenhafter Arzt, der weiterhin bei seinen bed√ľrftigen Patienten Hausbesuche machte, auch wenn andere √Ąrzte schon lange verlangten, dass die Patienten in ihre Praxen kommen sollten.

Er wurde nie ein wissenschaftlicher Forscher und f√ľhrte nie klinische Tests durch. Stattdessen beobachtete er seine Patientinnen genauestens, testete ihr Hormonniveau und ihre Knochendichte. Das Wichtigste aber war ‚Äď er nahm sich die Zeit, mit ihnen zu sprechen. Dies war die traditionelle Ausf√ľhrung von Medizin, mit der √Ąrzte wichtige medizinische Wahrheiten f√ľr ganze Generationen herausfanden (heutzutage leider kaum noch)."


http://www.npis.info/German/einerfulltesleben.htm

Schade dagegen finde ich, dass er die Entdeckungen als sein geistiges Eigentum darstellte und Peats starken Einfluss und Forschung nur eine Nebenrolle spielte, die Lee um einiges bekannter als Peat machte. Aber das werden wir vermutlich noch √∂fters in naher, sowie ferner Zukunft erleben. Ich frage mich nur manchmal, ob Peat eine gro√üe Bekanntheit √ľberhaupt wollen w√ľrde, so bescheiden wie er ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass er die M√∂glichkeit sogar schon hatte, sie aber ablehnte (evtl. um Stress zu vermeiden).
"When people start thinking about the things in their life that can be changed, they are exercising aspects of their organism that had been atrophied by being in an authoritarian culture. Authoritarians talk about protocols, but the only valid protocol would be something like perceive, think, act." - Ray Peat
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Daniel
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Beitrag » 01.11.2013 18:36

Blake hat geschrieben:Kannst du die themen von progesteron und haarverlust verlinken shanks? W√ľrde mich auch gerne ein bisschen belesen.


http://www.alopezie.de/fud/index.php?t=msg&goto=274995

Das wär der Thread. Muss dich vorwarnen. In dem gehts ziemlich chaotisch zu!

Die Erfolge mit Progesteron ergaben sich aber anscheinend in Kombi mit anderen Präparaten.

Die Erfahrungsberichte sind aber sehr interessant!
Shanks
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Beitrag » 01.11.2013 18:45

Oh je, da muss ich mir mal Zeit nehmen mich durchzuw√ľhlen. Danke!

Auf alopezie.de war ich schon länger nicht mehr, das letzte mal als ich mit topischem finasterid experimentiert hatte...
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Blake
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Beitrag » 18.12.2013 11:58

Da ich inzwischen eine englische Quelle f√ľr Progest-E gefunden habe, denke ich ernsthaft daran es zu probieren. Parallel bekomme ich dazu Testogel ab Montag.

Update:
Ich hab mich doch umentschieden und habe einen Doc gefunden, der mit Progesterontherapie bei M√§nnern vertraut ist (auf der Seite hei√üt es "bioidentische Hormontherapie"). Habe gleich f√ľr den 7.1. einen Termin abgemacht, wo meine Hormonwerte (u.a. √Ėstrogen, Progesteron) getestet werden. Testo, und weitere habe ich ja von meiner Endokrinologin.

Update
Bekomme nun jetzt doch kein Testogel, weil ich bei der zweiten Messung bei 5,1 ng/ml lag (17,7 nmol/l).
Gr√ľ√üe, David.

einer der besten artikel √ľber pufa (polyunsaturated fatty acids)
https://www.westonaprice.org/health-topics/know-your-fats/precious-yet-perilous/
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Tcrazyjam
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