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Diskussionen über Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente.

Beitrag » 10.12.2013 00:23

Ich habe 100 Gramm ASS Kristalle in einer Apotheke für ca. 15 € bekommen, das langt bei einem wöchentlichem Konsum von 0,5 Gramm fast 4 Jahre. Ich musste dafür allerdings sämtliche Apotheken in meiner Nähe anschreiben, die meisten haben nur normales ASS Pulver. Wenn man Glück hat (unerfahrene Verkäufer) langt es, wenn man sagt wofür man es benutzt. Ich hatte damals einfach gesagt, dass ich mir damit günstige Gesichtsmasken für reine Haut machen möchte (auf keinen Fall sollte man sagen, dass man es schlucken möchte, das ist laut Verpackungsaufschrift lebensgefährlich..). Das kann man übrigens wirklich, zusammen mit etwas Honig und Wasser hat man eine Anti-Akne + Peeling Maske. Ich habe es mir vor 1 - 2 Jahren gekauft und immer in der Gefriertruhe meines Kühlschranks gelagert, dennoch war von Anfang an ein leichter Essig-Geruch vorhanden, welcher jedoch nur minimal stärker wurde mit der Zeit.
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Daniel
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Beitrag » 04.02.2014 23:30

Gibt es hier jemanden, der Vitamin B6 supplementiert?
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Punkt
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Beitrag » 14.02.2014 00:48

Ich habe vor B6 demnächst als mein erstes Vitamin-Supplement zu testen mit der Absicht erhöhtes Prolaktin, insbesondere aufgrund intensivem Bettsport zu verringern.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23014134
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/501547
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7088124

Spielst du auch mit dem Gedanken es zu supplementieren?
Hat sonst niemand Erfahrungen mit B6 gesammelt?
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Daniel
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Beitrag » 15.02.2014 19:42

Ja, will es wie du einnehmen, um Prolaktin zu senken.
Hast du schon eine Quelle? Das von blake verlinkte B6 Pulver sieht ganz ordentlich aus ;)
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Punkt
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Beitrag » 16.02.2014 15:07

Wie hoch wollt ihr das denn dosieren? Die in vivo-Studien, die es dazu gibt, fahren ja mengenmäßig schon ziemliche Geschütze auf, bevor es - wenn überhaupt - zu einer erfolgreichen PRL-Suppression kommt. Außerdem scheint die B6-Form nochmal einen ziemlichen Ausschlag zu geben.

Übrigens, wenn ich das richtig verstehe, dann wirken Opiode im ZNS pro PRL. Vielleicht eine Erklärung, warum so viele Menschen Probleme mit (A2) Milch haben. Milch enthält ohnehin PRL, aber da es sich um ein Peptid handelt, wird es im Darm schnell zerlegt (offiziell). Aber ganz ehrlich, Muttermilch ist extra dazu gedacht, den PRL-Wert zu erhöhen, um das Immunsystem des Jungtiers aufzubauen.
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Ian
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Beitrag » 22.02.2014 04:49

@ Punkt

Ja, habe mir heute dieses B6 Pulver bestellt und werde es in Form von Gelatinekapseln aufnehmen.

@ Kai

Werde 10 mg täglich nehmen, testweise auch bis zu 50 mg. Ich bin mir unsicher ob höhere Dosen safe sind. Eine große Red Bull Dose enthält ca. 10 mg B6 und reicht bei mir bereits aus um Prolaktin zu senken.
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Beitrag » 22.02.2014 11:21

In den Studien, die ich gelesen habe, war die Rede von 300 bis hin zu 600mg täglich. Das ist schon ziemlich heftig, ich werde nicht über 50mg gehen. Das stimmt, Pyridoxin Hydrochlorid scheint die richtige Wahl zu sein.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/562688
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/945301
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Punkt
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Beitrag » 22.02.2014 17:33

Daniel hat geschrieben:@ Punkt

Ja, habe mir heute dieses B6 Pulver bestellt und werde es in Form von Gelatinekapseln aufnehmen.

@ Kai

Werde 10 mg täglich nehmen, testweise auch bis zu 50 mg. Ich bin mir unsicher ob höhere Dosen safe sind. Eine große Red Bull Dose enthält ca. 10 mg B6 und reicht bei mir bereits aus um Prolaktin zu senken.



Was genau sind denn deine Symptome die durch das Prolaktin auftreten? Ich gehe mal davon aus, du hast deinen Pralaktinspiegel nicht vor und nach dem Energydrink gemessen :lol:
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Beitrag » 22.02.2014 19:11

Symptome, die man im Anschluss des Geschlechtsaktes wahrnimmt. Ich habe vor und nach dem Akt eine Dose Red Bull getrunken, wodurch ich schon kurze Zeit danach wieder fitt wie ein Turnschuh und bereit fĂĽr eine neue Runde war. Vermutlich ist jedoch nicht alles auf das B6 zurĂĽckzufĂĽhren, schlieĂźlich ist in Red Bull noch einiges mehr enthalten. Hier mal eine Auflistung der Inhaltsstoffe:

Zucker, Glucose, Natriumcitrate, Kohlensäure, Taurin (0,4 %), Glucuronolacton (0,24 %), Koffein (0,03 %), Inosit, Vitamine (Niacin, Pantothensäure, B6, B12), Aroma, Farbstoffe (Zuckerkulör, Riboflavin)
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Beitrag » 09.03.2014 03:25

Ich nehme seit einer Woche 50 mg B6 und habe festgestellt, dass sich meine Träume verändert haben. Normalerweise sind diese eher negativ und ich bin froh, dass ich mich nur selten an den Traum erinnere. Nun träume ich auf einmal Dinge, die um einiges spaßiger, positiver und verrückter sind. Mein letzter Traum war echt der Kracher, aber bitte zwingt mich nicht zu erzählen was genau ich geträumt habe ;)

(EDIT, 15.03.2014: Plötzlich sind meine Träume zwar immer noch "verrückt", jedoch teilweise auch etwas angsteinflösend, so habe ich mich z.B. in einem der letzten Träume verletzt und konnte den Schmerz wirklich am Körper wahrnehmen innerhalb des Traumes. Ich bin mir aber nicht sicher ob das nun am B6 liegt oder ob meine Psyche zurzeit einfach ein wenig verrückt spielt)

"Morning self-reports indicated a significant difference in dream-salience scores (this is a composite score containing measures on vividness, bizarreness, emotionality, and color) between the 250-mg condition and placebo over the first three days of each treatment."

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11883552

Außerdem soll B6 auch die Wahrscheinlichkeit auf Klärträume (auch luizide Träume genannt) erhöhen. Das sind Träume, bei denen man sich sich bewusst ist, dass man träumt und somit den Traum bewusst beeinflussen kann. Allerdings sind anscheinend hohe Dosen (100-300 Gramm) nötig.

http://www.klartraum-wiki.de/wiki/Hilfs ... Vitamin_B6

Die Effekte auf die Träume sollen angeblich an einer erhöhten Serotinin-Produktion liegen, da B6 wohl für die Serotonin-Produktion benötigt wird. Alerdings fördert B6 auch effektiv die Umwandlung von Tryptophan zu Niacin (statt Serotonin), wodurch Serotonin eher abnimmt, und ist dazu ein Dopamin Agonist.

Mein Prolaktin scheint auch leicht verringert zu sein, was ich insbesondere morgens nach dem Aufwachen merke (wenn ihr wisst was ich meine..). Ansonsten kann ich jedoch noch keine Auswirkungen feststellen, ich werde es mal weiter testen und abwarten.

@ Punkt Hast du schon angefangen bzw. Symptome wahrgenommen? :)
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Beitrag » 09.03.2014 16:28

Was einfach auffällt, ist der Zusammenhang zwischen Vitamin B6-Mangel und sebhorroischen Zuständen - sprich fettiger Haut - in der T-Zone und erhöhten Prolaktinwerten. Interessanterweise geht die These vom Nitrostress bzw. der Mitochrondropathie davon aus, dass in diesem Zustand erniedrigte B6- und B12-Spiegel anzutreffen sind.

Ob Kausalität oder Korrelation... die Damen in deiner Studie, Punkt, bekamen ihre Symptome nach dem Absetzen von Vitamin B6 wieder. Wahrscheinlich ist der Zusammenhang komplexer.
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Beitrag » 09.03.2014 16:59

@Daniel
Das sind doch schonmal gute Neuigkeiten :) Ich war etwas ungeschickt und habe das B6 zusammen mit etwas Pregnenolon, das ich schon seit Längerem nehme, in einem englischen Onlineshop gekauft und warte nun noch auf mein Paket. In der kommenden Woche sollte es aber im Briefkasten liegen, dann werde ich auch berichten!

@Ian
Du musst bedenken, dass sich an ihren Ess-und Lebensgewohnheiten nichts geändert hat. Die erhöhten Prolaktinwerte müssen einen Grund haben und da dahingehend nichts unternommen wurde, ist es für mich logisch, dass die Werte nach der Supplementierung mit B6 wieder angestiegen sind.
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Beitrag » 09.03.2014 17:13

Ob Kausalität oder Korrelation... die Damen in deiner Studie, Punkt, bekamen ihre Symptome nach dem Absetzen von Vitamin B6 wieder. Wahrscheinlich ist der Zusammenhang komplexer.

Die erhöhten Prolaktinwerte müssen einen Grund haben und da dahingehend nichts unternommen wurde, ist es für mich logisch, dass die Werte nach der Supplementierung mit B6 wieder angestiegen sind.


Eigentich wollte ich genau auf den ĂĽbergeordneten Zusammenhang zu sprechen kommen. Irgendwie enden hier die Recherchen immer an dem Punkt, an dem es erst richtig interessant wird. :D
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Beitrag » 10.03.2014 11:11

Der Begriff der "Neuromatrix" bezieht sich zwar eigentlich nicht auf derartige "Neuronenkarten", aber die Aktivierung bestimmter Neuronenmuster scheint dazu zu führen, dass diese Neuronen in ähnlichen Situationen tendenziell wieder aktiviert werden. Ein riesiger Aspekt der Prolaktin-Ausschüttung bzw. Dopamininhibierung ist sicherlich (mentaler) Stress und körperliche Überlastungen und vielleicht gibt es eine Einschleifung dieser Aktivierungskaskaden. Es müsste ein Reset dieser Neuronenkarten erfolgen, indem man Stress-Aktivitäten mit neuen Mindsets verknüpft.

Ein anderer extrem wichtiger Aspekt sind (endogene) Opiode. Ich bin nicht sicher, inwieweit die Opioide aus A2-Milch eine Rolle spielen. Aber endogene Opiode sind wahrscheinlich v.a. bei "SĂĽchten" kritisch, wie sinnloses Internet-Surfen etc.

Ein weiterer Aspekt ist natürlich eine Schilddrüsenunterfunktion selbst. TRH stimuliert die Ausschüttung von TSH und Prolaktin. Da TRH vor allem durch "negatives Feedback" exprimiert wird - also wenn nicht genügend aktives T3 in den Zellen ankommt - ist natürlich klar, dass es bei Unterfunktionen zu einer erhöhten Prolaktinausschüttung kommt.
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Beitrag » 06.04.2014 22:27

An die Vitamin B6-Fraktion.

Nehmt ihr V. B6 oder die "aktive Form" davon = Pyridoxal-5-Phosphate (P5P). Die soll anscheinend geeigneter sein Prolaktin zu senken ohne das es evtl. Nervenschäden bei hohen Dosierungen gibt.

http://www.muscle-health-fitness.com/prolactin-inhibitor.html/
Shanks
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