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Diskussionen √ľber Nahrungserg√§nzungsmittel und Medikamente.

Beitrag » 10.10.2014 13:45

Punkt. Ganz genau!
ChrisMi
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Beitrag » 10.10.2014 19:12

Ich denke, ChrisMi spricht durchaus einen wichtigen Aspekt an - f√ľr viele Kulturen fallen mir spontan Lebensmittel ein, die gezielt zur Kr√§ftigung konsumiert werden und daher eher therapeutisch zu betrachten sind und nicht als t√§gliches Fr√ľhst√ľcksbuffet. "Gesunde" Nahrungsmittel sind eben in erster Linie kontextabh√§ngig - wo wir uns sicher alle einig sind. Ob also Lebertran hierzulande (aber auch Johanniskraut, was f√ľr Peater sicher nicht das nonplusultra ist), getrocknete Schilddr√ľse, irgendwelche anderen inneren Organe oder das Ashwagandha der Inder - Aufs√§ttigungen bzw. kurzfristige Regulationen werden vermutlich schon seit Generationen betrieben.

Die ganze Kickstart-Theorie dreht sich doch eigentlich darum, dem K√∂rper so viel Energie zu verleihen, dass er die "metabolischen Hemmnisse" √ľberwinden kann, die Stresshormonachsen basal weniger feuern, die Stresshormone den eigentlich energiesch√ľtzenden Molek√ľlen nicht mehr im Wege stehen.

Das Problem bei den Dejodinase-Enzymen ist aber auch die Verh√§ltnism√§√üigkeit. Wenn z.B. bei akuten oder chronischen Erkrankungen Typ I blockt und Typ III √ľbersteuert, nimmt die Konversion von T4 zu T3 ab und wir haben klassisch mehr rT3 - die Thyreoglobulin- und die Albuminkonzentration ver√§ndert sich, ohne dass die freien Hormone sich ver√§ndern. Das macht Studien zu Hormonen halt so schwer interpretierbar, da man echt Luchsaugen braucht um zu beachten, was die Autoren da eigentlich genau wie bei wem gemessen haben.
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Ian
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Beitrag » 10.10.2014 19:33

Deine Ausf√ľhrung, Ian, kann ich so unterschreiben.

Nat√ľrlich ist mein Ansatz hier etwas 'banal' und jeder, der mal ein Biochemie-Buch in der Hand hatte, der wei√ü, dass es diverse Typen von Enzymen gibt, am Beispiel hier Dejodase I und III.

Mein Ansatz ist im Grunde folgender: Alle Reaktionen im menschlichen Körper werden gespeist mit Hilfe von essentiellen Substanzen.
Und, wie sicher jeder wei√ü, ein System ist nur so gut, wie sein schw√§chstes Glied, wenn gleich der K√∂rper √ľber etliche Kompensationsmechanismen verf√ľgt.

Ein banaler Denkansatz also wäre: T4 hoch (kein Problem bei der SD-Produktion), T3 niedrig.
Ausschluss von anderen Ursachen (Stress etc., schnell passiert oder √ľber einen l√§ngeren Zeitraum? Welche Verhaltensmuster gingen dem voraus? Theoretische Berechnung von Selenaufnahme etc.) und letztendlich die Frage nach der Dejodase, als Selenoprotein.

Das sind banale Gedankengänge. Aber: Ich sehe den menschlichen Körper als (Bio)Chemiker... Chemiebaukasten Mensch, quasi.

Und, wie Ian das richtig ausf√ľhrt: Ein System kann sich selbst erhalten und speisen. Aber wenn eine Variable absackt (durch irgendeinen Einfluss) und der K√∂rper kann dieses Leck nicht ad√§quat kompensieren (Beispiel w√§re auch Hei√ühunger auf Fisch, wenn es so etwas gibt), dann schleichen sich Fehler im System ein, was andere Fehler nach sich zieht. Ich hatte dazu einen Artikel verfasst auf meinem Blog. F√§llt T3, dann f√§llt wom√∂glich auch Testosteron. F√§llt Testosteron, dann f√§llt wom√∂glich auch IGF - eine sehr ung√ľnstige Abw√§rtsspirale.

Ziel ist es: Urspr√ľnglichen Fehler im System zu beheben, so, dass das System selbst wieder regulieren kann.
Zuletzt geändert von ChrisMi am 10.10.2014 19:34, insgesamt 1-mal geändert.
ChrisMi
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Beitrag » 10.10.2014 19:33

Ian,
sicher wird Chris bei deinem Post ankn√ľpfen, - ich pers. m√∂chte gern wissen, welche Erkrankungen die dejodase "blockieren" k√∂nnen, ob man diese nicht auch √ľber entz√ľndungsmarker wie crp feststellt, und es zu hohen rt3 f√ľhrt. Soweit ich gelesen habe, dient der rt3 wert auch zu einer diagnose von einer umwandlungsst.
Super diskussion!
viele Gr√ľ√üe

PS:
Heißhunger auf Fisch, wenn es so etwas gibt

Ich hab sehr starken Heißhunger nach Seelachs. Das hab ich schon vor ca. 8 Mon festgestellt und mir gedacht, entweder Selen oder Jod... :P
Zuletzt geändert von ginandjuice am 10.10.2014 19:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag » 10.10.2014 19:37

Ich m√∂chte kurz an deine Frage ankn√ľpfen, Gin.

Ja, so etwas gibt es.

Eine Klientin von mir sprach davon: Oxidativer Stress scheint daf√ľr zu sorgen, dass vermehrt rT3 gebildet wird. Sie konnte mir das nicht genauer erkl√§ren. Allerdings wei√ü sie das von einem Schilddr√ľsen-Forum, das von einem Biologe ins Leben gerufen wurde.
Mit Hilfe diverser Substanzen, bspw. Curcumin, haben manche Leute in dem Forum erstaunliche Ergebnisse erzielt. Es kann also durchaus auch eine Frage von Entz√ľndungsmarkern etc. sein - als Zeichen einer (oxidativen) Stressbelastung.

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Beitrag » 10.10.2014 20:01

Es gibt viele Schnittstellen f√ľr Ver√§nderungen dieser Kette im Glied. Aus evolutionsbiologischer Sicht m√ľssen Mechanismen ja so variabel sein, dass sie Dynamik und damit Evolution erst zulassen, aber zugleich so stabil sein, dass sie dem Selektionsdruck gerade so widerstehen k√∂nnen - ein echter Balanceakt, den man sich wie Peat und Ling sehr gut √ľber die energetische S√§ttigung erkl√§ren kann.

So beschreibt die Medizin z.B. den Wolff-Chaikoff-Effekt bei permanentem Jod√ľberschuss: die Hormonsysnthese wird kurzfristig gehemmt. Langfristig f√§llt diese Hemmung wieder weg, was man als Escape-Mechanismus bezeichnet. Dieser Escape-Mechanismus funktioniert aber eben nur bei einer Euthyreose.

Wie ChrisMi w√ľrde ich Entz√ľdungsmarker eher als indirekte Paremeter zurate ziehen. Den klassischen Blockierungsmechanismus hattest du ja bereits genannt: Cortisosteroide. Offiziell liegen die Jodempfehlungen ja bei 150 mcg (eine Dosierung, die auch Peat explizit als "safe" bezeichnet). Allerdings findet sich f√ľr Schwangere und Stillende ein erh√∂hter Bedarf, der mit 200-250 mcg beziffert wird. Daran erkennt man schon, wie das hormonelle Setting die metabolischen Pfade ver√§ndert/aktualisiert.

Fr√ľher hat man Schwangerschaften von Frauen daran erkannt, dass sie ein Tuch am Hals getragen haben, was bei der Schwangerachaft anfing zu spannen - die meisten Strumen werden vermutlich durch √Ėstrogendominanz bewirkt, und √Ėstrogendominanz ist ja quasi das Synonym f√ľr oxidativen Stress. ;)

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Beitrag » 10.10.2014 22:11

Danke f√ľr eure Antworten :)
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Beitrag » 11.10.2014 16:18

Hi, war heute in der B√ľcherhalle und habe mir neben Grundlagenb√ľcher Biohemie, auch ein Buch √ľber eine Konferenz √ľber die SD ausgeliehen.
Titel: Schilddr√ľse 2005 / 17. Konferenz √ľber die menschliche Schilddr√ľse.

Ich hab einige aus meiner Sicht interessanten Seiten eingescannt, im folgenden erstmal das low-t3 Syndrom, und darauf dann ein paar Seiten f√ľr den User H_D, der damit vielleicht etwas anfangen kann, viel Spa√ü ...

Chronologie von unten nach oben lesen :lol: :

UPDATE: Ganz unten ein Auszug aus dem Buch "Schilddr√ľsenunterfunktion und Hashimoto anders behandeln von Dr. Datis Kharrazian. F√ľg das hinzu, weil da auch was zu Zytokine steht. wird Chris interessieren --- Bei Interesse f√ľhre ich die Punkte aus :D

Die 22 Muster der Schilddr√ľsenunterfunktion
1.paraventrikul√§rer Hypothalamusdefekt steht mit Serotononmangel im ZNS in Verbindung un f√ľhrt zu niedrigen TSH
2. ".."..steht mit Dopaminmangel im ZNS in Verbindung und .."..."
3.Durch Zytokine gef√∂rderter paraventrikul√§rer Hypot.defekt f√ľhrt zu niedrigen tsh
4.para...hyp.defekt durch erhöhtes prolaktin
5.unterdr√ľckung der hyp.funtion durch cortisol f√ľhrt zu niedrigen tsh
6.zerstörung sd gewebe durch tpo ak
7." .."...durch TG ak
8. mangelnde tpo aktivität durch progesteronmangel
9.unzureichende tpo aktivität durch mangel an co-faktoren
10. verringerte 5-deiodinase akti. durch mangel an co-fakt.
11. "..........."..........durch gastrointestinale dysbiose und lipopolysaccharide
12. "..........."..........durch erhöhte zytokinwerte
13. ".........."...........durch erhöhte cortisolwerte
14.............":..........durch peripheren serotoninmangel
15...........................durch peri.....dopaminmangel
16.verstärkte."............durch erhöhte testowerte
17. erhöhte tgb werte vermindern produktion von sd hormonen
18. abnahme von tgb steigert die produktion von sd hormonen und fördert resistenzbildung
19. resistenz gg sd hormone durch erhöhte zytokinwerte
20. resistenz gg sd hormone durch erhöhte cortisolwerte
21. "........"....................durch vitamin a-mangel
22. ".........."..................durch homozystein


ergänzung:
Der zustand der sd l√§sst sich nicht beurteilen,ohne den einfluss zu ber√ľcksichtigen, den immunsystem,hormone,ern√§hrung u. gehirnfkt. auf sie aus√ľben. befasst man sich mit hypothyreoten symptomen,darf man diese faktoren nicht unber√ľcksichtigt lassen.
u.fkt.symptome sind wie das warnlicht in ihrem auto.
m√∂chten sie es √ľberdecken, indem sie sd-hormone einnehmen, die normale blutwerte liefern?
ODER: lassen sie den motor lieber gr√ľndlich √ľberpr√ľfen und reparieren.

---- gibt halt zig behandlungsans√§tze und weitere erkl√§rungen usw. usf. vielleihct kann ich auch was zu jod/selen raussuchen,wenn gew√ľnsct
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von ginandjuice am 11.10.2014 17:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag » 11.10.2014 16:47

Finde den Punkt mit den Cytokinen extrem interessant.

W√ľrde den Erfolg von einigen erkl√§ren nach Gabe diverser Substanzen wie Curcumin. Jedenfalls, wenn man annimmt, dass Curcumin einen Einfluss auf √ľbersch√ľssige Immunreaktionen/Entz√ľndungsreaktionen hat.

Ich konnte das bei mir auch oft beobachten: Habe einen Wert von 4,4 (direkt an der Grenze zur √úberfunktion), zeitweise auch 4,7, aber bei Krankheit 3 - 3,5.
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Beitrag » 12.10.2014 00:47

F√ľr mich ist das Bild relativ rund...

Du hast ja bereits geschrieben: Mangelnde Dejodase Aktivität durch Mangel an Co-Faktoren (Selen!).

Ganz klar:

1. Wir bauen das Fundament f√ľr T4-Werte: Jod und Tyrosin (also Jod und Eiwei√ü).
2. Wir sorgen f√ľr die periphere Umwandlung (Selen).
3. Wir optimieren unsere Hormonhaushalt dahingehend, dass
- wenig(er) Cortisol da ist,
- (was dazu f√ľhrt, dass mehr) Testosteron da ist,
- weniger Entz√ľndungsreaktionen vorliegen bzw. das Immunsystem kompetenter wird,
- wir keine Mikronährstoff-Defizienzen haben (Vitamin A, B-Vitamine [Homocystein], Zink etc.)
- ausreichend Neurotransmitter synthetisiert werden - deren Konzentration korreliert direkt mit der Einnahme der Vorstufen, wie Tyrosin/Phenylalanin und Tryptophan. Und f√ľr die Synthese davon, sind diverse Mikron√§hrstoffe n√∂tig wie Zink, Magnesium, B6, n3-Fetts√§uren.

Deckt sich ziemlich mit meinem Konzept und mit meinen Gedanken und auch mit meiner Klienten-Erfahrung.

Also bleibt zu sagen: Why not give a try?

Zumindest dann, wenn man Probleme mit der Schilddr√ľse hat.
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Beitrag » 12.10.2014 09:44

Welche Form von Jod bzw. Selen empfiehlst du deinen Klienten?
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Beitrag » 12.10.2014 17:47

tobieagle hat geschrieben:Welche Form von Jod bzw. Selen empfiehlst du deinen Klienten?


ich bin zwar nicht chris aber glaube es sind lugolsche l√∂sung f√ľr jod und org. selen-supps.

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Beitrag » 12.10.2014 18:34

Das meiste t4 (93 % werden durch TPO in der SD produziert, von t3 nur 7 %) n√§mlich 60% wird in der LEBER zu T3 umgewandelt.20% zu rt3 (kann bei krankheuten/Entz√ľndungen ansteige - dazu z√§hlt er u.a. nahrungsmittelunvertrgl.). TPO ist ein ENzym, das f√ľr die bildung von Hormone verantwortlich ist. Es setzt Jod frei, das dem Tyrosin zur bildung von t4 und t3 hinzugef√ľgt wird. Und weiter: An diesem Prozess sind viele cofkt beteiligt, unter anderem selen,kupfer, mg,niacin,riboflavin,pyridoxal-5-phosphat & zink. Vitamin a ist gut f√ľr die sdh-rezeptoren im zellkern.Allerdings: low-t3 hat wahrscheinlich entz√ľndungen als ursache. Er empfiehlt auch antioxidantien (selen ist daf√ľr ja auch geeignet :)). Weiter: erh√∂hte homocysteinspiegel sind nicht gut.Empfehlungen selen hochdosiert zunehmen, finde ich nicht in seinem Buch.
Indizien, was hashi auslösen kann:
u.a.: glutenintoleranz, √∂strogendominanz, insulinresistenz, pcos, vitamind-mangel,umweltgifte,chron.entz√ľndungen/infektionen, sowie genet. disposition.
Der Typ bringt einfach extrem viele Punkte (Studien/Quellenverzeichnis ist ziemich dick am Schluss), die mich √ľberfordern. Chris , kannst du dir das Buch nicht gebraucht kaufen, oder Ian :lol: ?? Es ist so extrem umfangreich, auch zu supps etc., ich finde die Scans zur Koferenz sind garnichts dagegen.
--->
" Vorwort Dr. Aristo Vojdani:
Hervorzuheben sind m.E. diese 4 Muster:
- zytokin-induzierte defekt des parave...hypotalamus der zu einem niedrigen tsh f√ľhrt
- sd-hormonresistenz aufgrund erhöhter zytokinwerte
- verringerte 5 deiodinase akt. durch erhöhte zytokinwerte
- verringer ---"-------"------------- durch gastrointestinale Dysbiose und Lipopolysaccharide (Endotoxine), die von pathogenen Bakterien prod. wird.
.
Ich les das Buch noch durch. Wenn was besitmmtes gepostet werden soll, dann sagen. Kanns auhc einscannen. ggf. m√ľssen wir sp√§ter die postings von diesem thread abtrennen, bearbeiten und im entsprechenden bereich ver√∂ffentlichen.

gin
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Beitrag » 13.10.2014 09:38

Also die Mainstream-Fachliteratur zu dem Thema kommt im Großen und Ganzen zu ähnlichen Schlussfolgerungen. Das mit den Zytokinen fand ich schon immer interessant: Dem gesunden Menschenverstand nach ist es logisch, dass der Körper eine Resistenz gegen SD-Hormone bei zuvielen Zytokinen aufbaut. Die Frage ist nur, was das praktisch z.B. bei "chronischen" Hefebesiedlungen im Darm etc. bedeutet.

Laut Peat ern√§hren sich derartige Organismen ja prim√§r von PUFAs und √Ėstrogen. Ohne PUFAs im Darm, so Peat, sind derartige pathogene Mikroben v√∂llig ungef√§hrlich. Aber f√ľr das Protokoll k√∂nnte das neben der erh√∂hten Sensitivit√§t f√ľr Adrenalin bzw. einem zu niedrigen Cholesterinwert eine weitere klinisch relevante Erkl√§rung f√ľr Probleme unter Thyroid-Supplementierung liefern, wie sie h√§ufig auftreten.
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Beitrag » 16.10.2014 20:58

ginandjuice hat geschrieben:Ich hab einige aus meiner Sicht interessanten Seiten eingescannt, im folgenden erstmal das low-t3 Syndrom, und darauf dann ein paar Seiten f√ľr den User H_D, der damit vielleicht etwas anfangen kann, viel Spa√ü ...


Hoffentlich regnets am Wochenende - viel zu lesen und zu verstehen 8O :lol:

MERCI GIN!! :angelhug:
H_D
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